Silvestival®

Stadt Nürnberg

Bands

Foto: Chris Civitillo

#zweiraumsilke

Selbstironischer Müsli-Rap mit Jazz-Hip-Hop-Band

Das gibt’s: lyrischen Hip-Hop mit selbstironischen Texten auf den Punkt, gewürzt mit Funk, Soul, Jazz-Elementen. Dazu starke, harmonisch ausgefeilte Bläsersätze, eine sauber aufgestellte Rhythmusgruppe, Cello, Orchesterklang und die klare, spielende Stimme der Sängerin Rita und den treibenden Groove des Rappers Emma. 2016 gründete sich die 11-köpfige Studentenband in einer Erlanger Szenekneipe. Und traf den Nerv. Man will mehr davon. Die Band geht auf Tour nach Russland, wird zu Festivals eingeladen wie dem Bardentreffen und dem Lunatic Festival in Lüneburg. Ihr erstes (hervorragendes) Album ‚Detox‘ ist im Sommer erschienen, produziert von Kraans de Lutin, der auch Seeed und Culcha Candela produziert. Die Themen aktuell wie eh und je: ‚Nachtbus‘ erzählt von der Fernbeziehung in einer mobilen Gesellschaft, ‚Insel‘ von der Sehnsucht nach dem privaten Paradies, ‚Meine Freunde‘ vom Stress ständiger Selbstoptimierung im ökologisch, sozial, politisch korrekten Intellektuellenleben. Da hilft nur eins: 'The Big Lebowski'.

Besetzung: Christian Emmel (Gesang), Rita Bavanati (Gesang), Chris Wohlmuth (Gitarre, Gesang), Sascha Daniel (Piano, Synthesizer), Robin Preiß (Bass), Christoph Meyen (Cello, Perkussion), Felix Schmidt (Schlagzeug), Bastian Stahl (Trompete), Fabian Grassl (Trompete), Felix Linsmeier (Posaune), Konstantin Scharnagl (Saxophon)

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Katharinenruine, Am Katharinenkloster 6, 90403 Nürnberg


Foto: Julien Fertl

A Tale of Golden Keys

Wenn die Weite mitklingt

Staubige Wege durch eine waldreiche Landschaft. Ist das Abenteuer oder Einsamkeit? Herausforderung oder Depression? ‚Tyry‘ heißt der Film, zu dem A Tale of Golden Keys den Soundtrack liefert. Ihr neues Album ‚Shrimp‘ (das Lieder daraus enthält)‚ ist ein melodiöses Soundkonstrukt, in das man sich gerne hineinsinken lässt‘, sagt ‚Bayern 2‘. Und das ‚Visions Magazin‘ lobt: ‚Pop ohne Pathos‘. Die Nürnberger Band A Tale of Golden Keys geht ihren vor neun Jahren begonnenen musikalischen Weg konsequent weiter: dichte Klangbilder, auf die man sich einlassen muss, mit überraschenden Brüchen und subtilen Details. Seither tourt sie auf Festivals und in Clubs, erhielt den Nürnberger Kulturförderpreis (2016) und einige Millionen Streams für ihr erstes Album ‚Everything Went Down as Planned‘ (2015) auf ‚Spotify‘.

Besetzung: Hannes Neunhoeffer (Gesang, Gitarre, Klavier), Florian Dziajlo (Bass), Jonas Hauselt (Schlagzeug)

Zeiten: 00:30-2:00, 00:30-2:00
Ort: Adina Apartment Hotel, Dr.-Kurt-Schumacher-Str. 1-7, 90402 Nürnberg


Foto: Ludwig Olah

Béatrice Kahl & Thilo Wolf and guests

Burning Hammond mit Musik von The Beatles, Prince u.a.

Beide sind als Künstler viel unterwegs in Deutschland, England, Frankreich oder den USA. Sie haben ihre eigenen zahlreichen musikalischen Projekte und sie teilen den gemeinsamen Lebensmittelpunkt im fränkischen Fürth. So liegt es auf der Hand, dass sich die Pianistin und Hammondorganistin Béatrice Kahl aus Hannover und der Fürther Komponist und Bigband-Leader Thilo Wolf zu gemeinsamen Konzerten auch außerhalb des hauseigenen Tonstudios aufmachen.
Es werden ‚Hauskonzerte‘ der besonderen Art. Pianist Wolf überlässt die Tasten zum großen Teil Béatrice Kahl, die an der Hammond loslegen wird, und widmet sich seiner eigentlichen Liebe, den Drums. Dazu haben beide noch herausragende Mitmusiker eingeladen, die normalerweise als Solisten in der Thilo Wolf Big Band zu hören sind: Jürgen Neudert (Posaune) und Sebastian Klose (Bass). Ein energiegeladenes Programm mit der Musik von Prince, den Beatles, Michael Jackson, Stevie Wonder u.a., das auch Platz für leise Töne lässt.

Besetzung: Béatrice Kahl (Hammond), Thilo Wolf (Schlagzeug, Akkordeon), Jürgen Neudert (Posaune), Sebastian Klose (Bass)

Zeiten: 00:30-2:00, 00:30-2:00
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Aufsesssaal, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg


Foto: Berny Meyer

Cirque Garuda

Neue Dimension

Es ist die Verschmelzung von interaktiver Projektion, Tanz, Artistik und experimenteller Jonglage, die Cirque Garuda aus Nürnbergs Partnerstadt Prag einzigartig macht. Jetzt kehrt die Truppe mit einer neuen Show und neuen Dimension zurück: Die Projektion wird holographisch, mitten darin agieren die Performer. Aber natürlich geht es nicht um die brandneuen Möglichkeiten der Technik, es geht um die Art, wie unser Geist seine eigene Welt kreiert, wie unsere Wahrnehmung unser Verständnis und unsere Interpretation der Welt formt. Cirque Garuda zeigt die Magie in unserem Leben und unser Potential zu lieben. Der kreative Kopf von Cirque Garuda ist Ati Sphere. Er gestaltet neue Erfahrungen des Projection Mapping für Theater, Firmen, Werbung, Events und Festivals in vielen Ländern. Manchmal tourt er mit seinem Cirque Garuda durch Indien, Afrika, Italien und Deutschland.

Besetzung: Ati Sphere (Regie, Animation, Programm, Jonglage), Jonas Janku und Nikol Šneiderová (Choreographie, Akrobatik)

Zeiten: 20:30-20:50, 21:45-22:05, 23:00-23:20
Ort: Heilig-Geist-Saal, Hans-Sachs-Platz 2, 90403 Nürnberg


Foto: Ingo Schweiger

Das Feuertanzwerk

Melting Cultures - Tanz und Feuer

Feuer und Tanz sind seit jeher Bestandteil von Übergangsriten verschiedenster Kulturen. In diesem Sinne haben sich der Choreograf Ingo Schweiger und sein Team vorgenommen, das alte Jahr in außergewöhnlicher Art und Weise in Flammen aufgehen zu lassen. In einem atmosphärischen Spektakel verschmelzen die Grenzen zwischen Bewegung, Beschwörung, Magie und Tanz. Das Feuertanzwerk kreiert im artistisch-virtuosen Zusammenspiel mit einem Musiker neue Rhythmen und Bewegungssprachen. Das Publikum wird Zeuge eines Silvester-Feuerrituals, in dem der Funke garantiert überspringt. Das Feuertanzwerk um Ingo Schweiger kreiert nun zum dritten Mal eine exklusive Show für das Silvestival. Denn der künstlerische Leiter der Truppe gehört zu den einfallsreichsten Köpfen der Nürnberger Szene, sei es bei seinen Engagements am Staatstheater Nürnberg oder bei seinen Auftritten mit dem Vertikal Theater an Fassaden des Schauspiels, der Kunstvilla, aber auch in Syrien und in anderen Ländern.

Besetzung: Artist*innen und Artisten: Larissa Crema, Andra-Maria Jebelean, Karen Jurasin, Marie Kropf, Stephan Scheiderer, Ingo Schweiger, Anne-Kathrin Wallmann; Musik und Perkussion: Stefano Renzi

Zeiten: 00:40:00-01:00, 01:40-02:00
Ort: Katharinenruine, Am Katharinenkloster 6, 90403 Nürnberg


Foto: Die Japanische Clubjacke

Die Japanische Clubjacke

Weltraumschaum aus Deep House und Jazz-Jam

Drei Musiker, bekannt aus verschiedenen Jazz-Pop-Funk-Formationen, haben sich zusammengetan, um an analogen 80er-Jahre-Synthesizern herumzuschrauben und eine eigene – live erzeugte – elektronische Musik zu kreieren. Es bereitet den drei Herren einen ungemeinen Spaß ‚on the Spot' Ideen entstehen zu lassen. Dieser Funke springt über und führt zur Bewegung im Tanzbein. Analog erzeugte Beats sorgen für den nötigen Groove. Hier und da ein Loop, um Bassläufe oder Flächen als Basis für alle möglichen Ausflüge zu nutzen. Gewaber, knarzende Bässe, flirrende Science Fiction-Klänge, Psychelektro, – na, Weltraumschaum eben – kommt mit auf die Reise. Das mittlerweile in der Bundesrepublik herumgereichte Trio aus Nürnberg/Gostenhof präsentierte in seinen Konzerten immer wieder auch internationale Vokalist*innen und Instrumentalist*innen. Da ist es konsequent, wenn der famose Trompeter Tobias Weidinger als Gast angekündigt wird.

Besetzung: Fips Buschke (Keyboards), KJ Ross (Keyboards), Markus Mai (Beats)

Zeiten: 00:30-2:00, 00:30-2:00
Ort: Eckstein, Burgstr. 1-3, 90403 Nürnberg


Foto: Enrico Meyer

El Mago Masin

Anarcho-Comedy aus Franken

El Mago Masin verknüpft kunterbunt singuläres Gitarrenspiel mit wahnwitzigen Liedern, Anarcho-Komik und tiefgründigem Nonsens. Mit konsequenter Unkonventionalität tänzelt er zwischen verspielten Wortkreationen und verspulten Geschichten. Das brachte ihm kürzlich die Bezeichnung ‚Liedermacher mit Peter-Pan-Syndrom'. Bezeichnend, denn sein letztes Programm lief komplett rückwärts ab und endete im Soundcheck. Sein aktuelles Programm behandelt sein Erlebnis, zehn Tage alleine mit einem Esel durch die Südsteiermark zu laufen. Die fränkische Comedy-Szene ist mit dem Nürnberger El Mago Masin um einen Wortakrobaten reicher geworden. Er war in großen TV-Shows von ‚Night Wash' bis zum ‚Quatsch Comedy Club' zu sehen, heimste einige Preise ab wie 2017 den ‚NDR Comedy Contest', wurde im August 2019 vom ‚SWR3' als ‚Club- Comedian der Woche' gekürt, hatte mit ‚El Magos Tretboot' 2017 bis 2019 eine eigene Show, die vom ‚Frankenfernsehen' übertragen wurde, und entwickelte in den letzten Jahren als Toni Komisch ein wunderbares Kinderprogramm.

Besetzung: Wolfang Masin

Zeiten: 00:30-2:00, 00:30-2:00
Ort: CVJM , Kornmarkt 6, 90402 Nürnberg


Foto: Mia Maria Knoll

Ensemble KONTRASTE: Babylon Berlin inspired

Musik von Gene Pritsker aus und inspiriert von der TV-Serie Babylon Berlin

Langweilig wird es wohl nie mit dem Ensemble Kontraste und ihren überraschenden genreübergreifenden Konzertideen. Ihr neuester Coup ist die Zusammenarbeit mit dem Komponisten, Rapper und Gitarristen Gene Pritsker, der mit Orchestern, Ensembles und Filmproduktionen auf der ganzen Welt arbeitet. Er war maßgeblich an der Orchestrierung für die Musik zur äußerst erfolgreichen TV-Serie ‚Babylon Berlin' beteiligt und steuerte auch Kompositionen bei. Zur Musik erklärt Gene: ‚Ich schrieb meine ‚Berlin Suite‘ in sechs Sätzen und jeder ist von einem anderen Musikstil beeinflusst, der zu mir ‚Berlin‘ sagt. Co-Autor des letzten Satzes, ‚Farewell Berlin‘ ist mein Sohn. Er spielte diese Melodie am Klavier, als er 10 Jahre alt war, und ich verwendete sie für den Schluss. Und genau diese Melodie ist es, die schlussendlich in der TV-Serie Babylon Berlin eingesetzt wurde.' Die New York Times rühmt Gene Pritsker als Multitalent und Classical Music Sentinel schreibt: ‚Man könnte ihn fast als einen modernen Renaissance-Mann bezeichnen.'

Besetzung: Dirigent: Gene Pritsker, Ensemble Kontraste: Günter Voit (Klarinette, Bassklarinette), Joachim Lenhardt (Saxophon), Eckhard Kierski (Trompete), Johannes Kronfeld (Posaune), Josef Müksch (Gitarre), Stefan Danhof (Klavier), Alex Bayer (E-Bass), Christian Stier (Drums), Bogdan Bozovic (Violine), Ariel Barnes (Violoncello)

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Rathaus, Wolffscher Bau, Historischer Rathaussaal, Rathausplatz 2, 90403 Nürnberg


Foto: Marco Borggreve

Evgenia Rubinova

Beschwingt - sinnlich - virtuos: Silvester mit Liszt

Sie galt als Wunderkind: Bereits mit zwölf Jahren gewann die Wahl- nürnbergerin Evgenia Rubinova ihren ersten internationalen Klavierwettbewerb. Dies (und die ungeheure Disziplin, die dazu gehört) hat ihr ihre Liebe zur Musik aber keineswegs vergällt. Konsequent folgt sie diesem Weg, der sie u.a. nach Deutschland (bis zur Elbphilharmonie), nach Russland, nach Japan, Peru und in die USA führt. Wo sie mit den Spitzenorchestern auftritt. Ihre Aufnahmen werden gerühmt. Die ‚FAZ' attestiert ihrem Spiel ‚überlegene Balance der Extreme', und Pizzicato schätzt ihre ‚unconventional ideas'. Für das Silvestival stellt Evgenia Rubinova ein virtuoses Programm mit Bearbeitungen und Kompositionen von Franz Liszt zusammen: ‚Auf dem Wasser zu singen' ist ein vorromantisches Gedicht, das von Schubert bildhaft vertont wurde. Dessen rasende Bearbeitung des ‚Erlkönig' spielte Liszt besonders gerne zum Abschluss seiner Klavier- abende. Es folgt Beethovens lyrisches Lied ‚Adelaide'. Den Kontrast dazu bildet ein feuriger Marsch als Grundlage für Liszts ‚Capriccio' und seine berühmte ‚2. Ungarische Rhapsodie'.

Besetzung: Evgenia Rubinova (Klavier)

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: St. Martha, Königstraße 79, 90402 Nürnberg


Foto: Fotodesign Michael Meyer

Feuerbach Quartett

Freche Streicher zwischen Klassik und Rock

‚Born To Be Child' (Geboren ein Kind zu sein), nennt das Quartett sein ultraneues Programm, das am 8.11.2019 als Album erscheint und praktisch taufrisch beim Silvestival seine ersten Schritte macht. In diesem Programm widmet sich das Ensemble seiner Kindheit: Den Lieblingshits der Eltern, dem ersten Stück auf der Geige, dem letzten Song auf dem Abschlussball. Die vier Musiker aus vier Nationen feiern gemeinsam den Soundtrack ihrer Jugend: Ein aserbaidschanisches Volkslied trifft auf die Dire Straits, Rammstein auf Mozart und Michael Jackson auf die Titelmelodie einer russischen Kinderserie – gespielt mit kindlicher Leichtigkeit, jugendlicher Begeisterung und ausgereifter Perfektion. Die Mitglieder des Feuerbach Quartetts, ehemalige Studierende der Nürnberger Musikhochschule, sind Dozenten an verschiedenen Musikakademien und -schulen in Bayern und Baden-Württemberg oder Ensemblemitglieder großer Orchester. Ihre CD- und Rundfunkaufnahmen (BR Klassik) und Filmmusikproduktionen (Der Krampus) sind Meilensteine einer noch jungen Erfolgsgeschichte, die das preisgekrönte Quartett durch mehrere Teile Europas führte.

Besetzung: Violine 1: Jamila Musayeva, Violine 2: Max Eisinger, Viola: Eugen Hubert, Cello: Lukas Kroczek

Zeiten: 00:30-2:00, 00:30-2:00
Ort: Rathaus, Wolffscher Bau, Historischer Rathaussaal, Rathausplatz 2, 90403 Nürnberg


Foto: Stephan Minx

Gankino Circus

Weltfränkisches Konzertkabarett

Entweder man wird verrückt. Oder man macht Kunst. ‚Irrsinn und Idyll‘ nennt die schräge Musikgruppe Gankino Circus eines ihrer Programme über das mittelfränkische Dietenhofen. Und tatsächlich sind die Geschichten, die die vier jungen Herren erzählen, eine Mischung aus irrsinnig witzigen, bisweilen gar wahnwitzigen Erlebnissen und den eigentümlichen Verschrobenheiten, die ein Dorf-Idyll hervorbringt. Musikalisch verpacken sie ihre Tollheiten in rasante Lieder, die sie mit großer Virtuosität auf Gitarre, Akkordeon, Klarinette, Schlagzeug und Bonofon darbieten. Dafür heimst die Gruppe derzeit einen Preis nach dem anderen ein: den Wolfram-von-Eschenbach-Preis, den Jury- und Publikumspreis beim bayerischen Creole-Weltmusikwettbewerb und kürzlich den deutschen Weltmusikpreis RUTH.

Besetzung: Simon Schorndanner (Gesang, Klarinette), Johannes Sens (Perkussion), Maximilian Eder (Akkordeon), Ralf Wieland (Gitarre)

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: CVJM , Kornmarkt 6, 90402 Nürnberg


Foto: Artist

Grand Stereo Clash

Indie & mehr mit den Stereo Allstars

Es ist schon fast eine Tradition: An Silvester legen aktuelle und ehemalige DJs des Club Stereo auf und haben gemeinsam mit dem Publikum eine großartige Nacht. Diese endet auch nicht abrupt um 2 Uhr, sondern setzt sich fort bis der Morgen graut, und die Gäste nach Hause ziehen. (Ab 2 Uhr am 1.1. kostet der Eintritt 5 Euro.)

Zeiten: 00:30-2:00, 00:30-2:00
Ort: Club Stereo, Klaragasse 8, 90402 Nürnberg


Foto: Julie Key

Jamaram

Reggaenauten outta space

Auch im 19. Jahr der ereignisreichen Bandgeschichte lässt sich Jamaram, nach jahrelangem Roadtrip längst zur Zirkusfamilie zusammengeschweißt, in keine Genre-Schub- lade pressen. Inspiriert von Reisen und Tourneen in über 20 Ländern, gibt es ausgehend vom Grundkanon Reggae und Dub in der explosiven Liveshow on top noch Ska, Latin, Pop und Balkanbeats auf die Ohren. Nach über 1.500 Liveshows in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt geht es jetzt outta space – ‚To The Moon And The Sun'! Viele neue Songs handeln von der Beziehung zwischen Menschen, von der Liebe, aber auch von Themen wie der Überwachung durch Staat oder Konzerne, Angst und ihre Überwindung, Migration sowie selbstkritische Reflexion unseres westlichen Lebensstils und Mindsets.

Besetzung: Tom Lugo (Gesang), Murxen Alberti (Schlagzeug), Samy Danger (Gitarre, Gesang), Lionel Wharton (Keyboards, Gesang), Daniel Noske (Trompete, Posaune), Giovanni Pecorini (Saxophon, Gesang), Bendog Beblo (Bass), Nik Thäle (Perkussion)

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Klarissenplatz, Klarissenplatz, 90402 Nürnberg


Foto: Mariusz Kuraskiewicz

Izabella Effenberg Septett

Virtuoser Jazz mit Vibraphon und Glasharfe

Izabella Effenberg ist eine der wenigen Vibraphonistinnen Europas und die erste aus Polen. Sie hatte in Polen klassische Perkussion studiert, dann in Nürnberg Jazz. Zum Ende ihres Masterstudiums 2014 konzipierte und organisierte sie ihr erstes Vibraphonissimo-Festival in Nürnberg mit dem Ziel, diese Instrumentengruppe bekannter zu machen. Zu Recht: Wer kennt die ‚Array Mbira‘, der sie ein Album widmete? Ihre künstlerische Ausdrucksfähigkeit ist weit gespannt. So spielt sie auf Jazzfestivals in ganz Europa, tritt in verschieden Formationen auf – darunter mit ihrem eigenen Trio, veröffentlichte ein Album ‚Sisters in Jazz‘ und erhielt den Nürnberger Kulturpreis 2018. Zum Silvestival bringt sie sechs Weggefährten mit – und ihre Glasharfe. Der schwedischer Top-Bassist Lars Danielsson schrieb über ihre Musik: ‘Probably you will like it as much as I do, as there is so much beauty. – Sit back and enjoy.’

Besetzung: Besetzung: Izabella Effenberg (Vibraphon, Glasharfe, Array Mbira), Norbert Emminger (Bariton Saxophon, Bass Klarinette), Kim Barth (Alt- und Sopransaxophon, Flöte), Anton Mangold (Harfe), Jochen Pfister (Klavier), Lisa Rebecca Wulf (Kontrabass), Matthias Rosenbauer (Schlagzeug)

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6, 90403 Nürnberg


Foto: Thomas Langer

Kim Barth & Elisen Quartett

Crossover: Latin-Jazz für Flöte und Streichquartett

Kim Barth gewann für sein neues Programm mit dem Elisen Quartett einige der besten zeitgenössischen Arrangeure Argentiniens, Brasiliens, New Yorks, Madrids und Londons, darunter ‚Grammy'-Nominierte und -Gewinner wie Daniel Freiberg, Carlos Malta, Pete Lawrence und Mike Mossman. Die Kompositionen verbinden die Fähigkeit des klassischen Streichquartetts zu raffinierten Stimmführungen und delikaten kammermusikalischen Klangwelten mit der charmanten Welt der lateinamerikanischen Musik und schaffen gleichzeitig Freiheit für Jazzimprovisationen. Kim Barth lehrt an der Hochschule für Musik in Nürnberg. Er produzierte CDs mit den Pionieren der Bossa Nova und tourte jahrelang durch Europa und Südamerika. Als Solist gastiert er regelmäßig bei Symphonie-Orchestern und konzipiert als künstlerischer Leiter symphonische Crossover-Konzerte. Das Elisen Quartett etablierte sich mit klassisch-romantischen Streichquartetten bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten. Dafür erhielt das in Nürnberg gegründete Quartett 2005 den Kulturförderpreis der Stadt Fürth.

Besetzung: Kim Barth (Saxophon, Querflöte), Anja Schaller (Violine), Maria Schalk (Violine), Karoline Hofmann (Viola), Irene von Fritsch (Violoncello)

Zeiten: 00:30-1:15, 01:30-2:15
Ort: Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6, 90403 Nürnberg


Foto: Hendrik Nölle

Maren Eisler

Feuerzauber – ein Märchen

‚Es war einmal ein König…‘. So beginnt das Märchen von dem habgierigen König und der jungen Frau. Man denkt an das Grimmsche Märchen ‚Rumpelstilzchen‘, in dem das Mädchen aus Stroh Gold spinnen muss, weil der habgierige Vater diese Gabe versprochen hat. Doch diese – im besten Sinne emanzipatorische – Geschichte handelt von Feuer. Feuer spielt die Haupt- und (fast) alle Nebenrollen.
Maren Eisler aus Hannover führt ein bewegtes Leben als Artistin, Schriftstellerin, Kulturagentin und Kulturmanagerin. Sie hat ein großes Kulturhaus mit aufgebaut, als Regisseurin Großinszenierungen mit über 50 Akteuren konzipiert und durchgeführt, Parkilluminationen und Festivals organisiert und Straßenshows in ganz Europa gespielt. Aber das Wichtigste ist: Sie spielt für das Leben und die Liebe.

Besetzung: Maren Eisler (Idee und Spiel)

Zeiten: 20:30-20:50, 21:45-22:05, 23:00-23:20
Ort: Rathaus, Wolffscher Bau, Innenhof, Rathausplatz 2, 90403 Nürnberg


Foto: Haga Schmidt

Pocket Opera Company

Ariensplitter mit Zartbitter-Creme

Ungewöhnliches ist das Markenzeichen der Pocket Opera Company, liebevoll POC genannt. Von Nürnberg ausgehend verstört sie seit 1974 die Opernwelt und ist damit das älteste freie Musiktheater Deutschlands. Für das Silvestival steigt die POC mit ‚Coup de Coeur' in den Ring des Feierns und kreiert: eine wild-romantische Melange aus zartbittersüß verführerisch-fruchtigen Ariensplittern, frisch zubereitet in der Spezialitäten-Cuisine der Pocket Opera Company. Eine einzigartige Verführung, sinnlich, betörend im Ohr zergehend wie ein Pralinentrüffel auf der Zunge. Die unverwechselbare Art of Opera, mit reinsten und schmackhaftesten Zutaten: 21% Offenbach, 11% Wagner, 14% Humperdinck, 12% Marschner, 23% Strauß, 10% Weber, 9% Puccini sowie eine Prise intergalaktischer Sternenstaub.
Dazu empfehlen wir einen frisch kredenzten trockenen Roten oder ein Glas feinsten, zart perlenden Champagner.
Nur zu Silvester und nur beim Silvestival!

Besetzung: Solisten: Gertrud Demmler-Schwab (Sopran), Robert Eller (Bariton), Saxophonorchester: Heymo Hirschmann (Sopran), Sandra Engel (Alt), Stefan Frank (Tenor), Dominik Landmann (Bariton), Musikalische Bearbeitung und Leitung: Franz Killer, Regie: Franz Killer und Florian Reichart, Videokunst: Dream Film Factory (Jenny Diehl, Alexander Dannhauser, Artem Selennov), Dramaturgie: Florian Reichart, Technik: Stelian Pop

Zeiten: 20:30-21:00, 21:45-22:15, 23:00-23:30, 0:30-1:00
Ort: Opera, Königstraße 33-37 (Ostermayr-Passage), 90402 Nürnberg


Foto: Chris Gonz

San2 & His Soul Patrol

Modern Soul trifft satten Rhythm & Blues

‚Ladies and gentlemen, put your hands together, it’s show time!’ Wenn San2 mit Bluesharp und seiner Soul Patrol die Bühne betritt, dann als Entertainer. Ein Soulman auf seiner Mission. Ein Showman, durch und durch! Seine Seele hat San2 dem Rhythm & Blues verschrieben, der Liebe und seinem Publikum. Er katapultiert die schwarze Musik der 1960er und 70er Jahre ins 21. Jahrhundert. Groß und plakativ klingen die Songs, fahren rhythmisch in die Beine, lassen ihre Melodien in den Ohren der Zuhörer. Diese große, mitreißende Soul-Attitüde wirkt so authentisch, dass man kaum glaubt, dass sie nicht direkt aus den legendären Motown-Hallen kommt!
Der geborene Ingolstädter Daniel Gall begeisterte sich mit 17 für die Bluesharp, lebte ein paar Jahre in San Francisco und Amsterdam, studierte in Nürnberg Kommunikationsdesign und gründete 2005 in München seine Band San2 & His Soul Patrol. 2019 veröffentlichte er sein neues Album ‚The Rescue‘.

Besetzung: San2 (Gesang, Mundharmonika, Perkussion), His Soul Patrol: Sebastian Schwarzenberger (Gitarre, Background-Gesang), Matthias Bublath (Hammondorgel, Fender Rhodes), Sebastian Gieck (Bass, Background-Gesang), Peter Oscar Kraus (Schlagzeug, Background-Gesang)

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Korn*s, Bar, Restaurant, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg


Schaubudenzauber

Jede Schaubude zeigt einen eigenen Zauber

Eine Geisterstadt. Die leeren Augen der halb abgebauten Buden des berühmten Weihnachtsmarkts schauen auf einen toten Platz. Nein, da ist doch Leben! Im zentralen Budenareal des Hauptmarkts entsteht ein offener Platz, eine Piazza. Vier Buden an seinen Seiten werden von ganz unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern in Besitz genommen: die verwandlungsfähige Papierkünstlerin Miss Clarity, das wundersame Orakel Mlle Prrrr..., der puppenspielende Clown Dado und der wortgewandte Musikkabarettist El Mago Masin. Jede Kurz-Show dauert ca. 5-8 Minuten und wird zeitgleich präsentiert. Die Zuschauerinnen und Zuschauer befinden sich ganz nah dran, direkt vor der jeweiligen Bude. Dann wechselt das Publikum im Rhythmus der jeweiligen Vorstellungsdauer zur nächsten Bude. Vorhang auf für den Schaubuden-Zauber! Vorwärts ins neue Jahr!

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Hauptmarkt, Hauptmarkt, 90403 Nürnberg


Foto: Casey Bundock

Schaubudenzauber: Dado

Die Rückkehr des Silvestivallieblings

Der experimentierfreudige Dado, mehrfach Silvestival-Liebling, verwandelt dieses Mal die Schaubude in seine Welt. Ein Fenster in der Zeit, in dem Lautsprecher lebendig werden, leblose Objekte tanzen und eine Banane singt. Die Zeit scheint sich zu verlangsamen, während sich der Platz mit Gelächter füllt und das Publikum dieser merkwürdigen ‚Quasimodo‘-Gestalt immer weiter zusehen will. Es entstehen ‚erinnerungswürdige Momente kindlicher Freude‘, wie das australische Portal ‚Glam Adelaide‘ treffend attestiert. Der preisgekrönte kanadische Clown mit deutschem Wohnort tourt regelmäßig auf Festivals in Australien, Kanada, Israel, Portugal, Italien, Frankreich, Schottland, England und Deutschland.

Besetzung: Daniel Warr (Idee und Spiel)

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Hauptmarkt, Hauptmarkt, 90403 Nürnberg


Foto: Thiemo Wenkemann

Schaubudenzauber: El Mago Masin

Der Comedian aus der Box

Ein schräger Vogel bewohnt die Schaubude: El Mago Masin. Vor seiner Show im CVJM gibt der Nürnberger Wortakrobat auf dem Hauptmarkt seinen Einstand. Ein Mann, eine Gitarre, lange Dreadlocks, eine Bude – und eine aberwitzige Welt voller Einfälle und charmanter Sponti-Songs entsteht. Auftauchen – abtauchen. Und weiterlaufen.

Besetzung: Wolfang Masin

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Hauptmarkt, Hauptmarkt, 90403 Nürnberg


Foto: Reinhold Skrzeba

Schaubudenzauber: Miss Clarity

Papierzauberei

Fünf Minuten für ein (kleines) Wunder in der Schaubude: Miss Claritys Rezept für ein magisches neues Jahr sind Origami, Papierzauberei und Hexenwerk. Sie nimmt das Alte und schafft daraus etwas Neues, etwas voller Wunder. Miss Clarity verwandelt vor den Augen der Zuschauerinnen und Zuschauer Papier in Kunst und erinnert uns daran, dass wir alle die Fähigkeit haben, Magie zu kreieren. Der Silvester-Abend ist der passende Anlass dafür.

Besetzung: Casey Bundock (Idee und Spiel)

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Hauptmarkt, Hauptmarkt, 90403 Nürnberg


Foto: Alexa Sommer

Schaubudenzauber: Mlle Prrrr…

Orakel to go

Nur für diese magische Nacht hat sich Mlle Prrrr... in einer Schaubude am Hauptmarkt niedergelassen. Nur für Sie! Wenn Sie bereit für die Wahrheit sind! Im Nähkästchen und in ihren Taschen verbergen sich zum Teil längst vergessene Techniken der Wahrsagerkunst wie die traditionelle Schweinewurfdeutung und das Gummibärchenorakel. Oder sind Sie so mutig einen Blick in die Kristallkugel der Liebe zu werfen? Sie haben Träume? Sie brauchen eine Glückssträhne? Mlle Prrrr…!!!

Besetzung: Clownin: Anita Fricker (Idee und Spiel)

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Hauptmarkt, Hauptmarkt, 90403 Nürnberg


Foto: Harald H. Schroeder

Shantel & Bucovina Club Orkestar

The Disco Partizani Years Tour 2019

Wie weit muss man reisen, um bei sich selber anzukommen? Was DJ Shantel betraf, tanzte er weit. Dass er bereits vor seinem ‚Bucovina Club‘ ein Szene-Leben hatte, wissen nicht alle. Aufgeladen mit nachtaktiver Erfahrung kam der gebürtige Mannheimer Mitte der 90er Jahre aus Paris zurück und eröffnete einen illegalen Musikclub im dritten Stock eines Frankfurter Gründerzeithauses. In der hessischen Hipster-Szene, die damals freilich noch nicht Hipster-Szene hieß, wetteifern sie wahrscheinlich heute noch darum, wer alles dabei gewesen sein will, um sich von Shantels entspanntem Elektrosound die Ohren durchspülen zu lassen. Mit der Jahrtausendwende dann: Shantels folgenreicher Ausflug in die Bukowina. Aus dem Buchenland, diesem farbigen Fleckenteppich der Kulturen zwischen Russland und der Ukraine, stammte die Familie seiner Mutter. Die feuernde Musik rumänischer, albanischer, griechischer oder slawischer Tradition setzte nicht nur Shantels Soundgewand in Flammen, mit der Glut seines ‚Bucovina Clubs‘ entfachte er einen internationalen Tanzflächenbrand. Zuletzt beim Bardentreffen 2019 auf dem Hauptmarkt. Ein Triumph!

Zeiten: 00:30-2:00, 00:30-2:00
Ort: Klarissenplatz, Klarissenplatz, 90402 Nürnberg


Foto: Alex Gruber

Skyline Green

Ska, Dub, Reggae, Balkan bis sich die Balken biegen

Diese junge Band braucht dringend ein Video, das ihrer druckvollen Live-Power mit ihren überwiegend tanzbaren, bläserdominierten Songs gerecht wird! Was für ein Spaß, wenn die fetten Dub-Beats die Konzerthalle erschüttern und die funkigen Brass-Riffs auf kubanische Salsa-Rythmen treffen.
Die neun jungen Musiker aus Nürnberg und Umgebung spielten seit 2012 auf Festivals wie dem Weinturm Open Air, dem Holledau Festival oder dem Taubertal-Festival. 2013 veröffentlichte die Band ihr erstes Studioalbum ‚No Colour In Your Head‘ mit zehn englischsprachigen Songs. Mittlerweile finden auch eigene Songs mit deutschem Text Eingang in ihr Programm. 2018 sind die neun Musiker nach einer größeren Umstrukturierung zurück: natürlich besser und origineller denn je.

Besetzung: Luca Wecera (Bass, Gesang), Niko Hofstetter (Gesang), Gregor Seifert (Flugabone, Gesang), Jakob Rösel (Saxophon), Nick Stalewsky (Trompete), Leon Herzog (Gitarre), Marius Holland (Keys), Silas Isenmann (Schlagzeug), Tico Sandoval (Perkussion)

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Club Stereo, Klaragasse 8, 90402 Nürnberg


Foto: Gisa Pitsch / Silvia Schober

Smokestack Lightnin'

Die weite Welt des Americana

Smokestack Lightnin' ist gleichsam ein eingeschworenes Team und eine in jeder Hinsicht erprobte Band. 24 Jahre Bandgeschichte, 11 Alben und Erfolge auf unterschiedlichsten Spielfeldern und Bühnen von Moskau, London und den USA (Nashville!) sind nur denkbar, wenn die Musiker sich blind verstehen und die gleichen Leidenschaften teilen. Diese Musiker aus Schwabach und Nürnberg sind Grenzgänger zwischen der Liebe zu klassischen Musikgenres wie Country, Blues und Rock´n Roll und deren modernistischer wie eigenwilliger Auslegung. So brachte es ihre Interpretation des Kult-Serien Klassikers ‚Unknown Stuntman‘ in ‚Ein Colt für alle Fälle‘ mehrere Wochen in die deutschen Top 100.
Für ihr Werk wurden sie mit dem Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg 2014 und dem Wolfram-von-Eschenbach-Förderpreis 2015 gekürt. So oder so: Auf der Bühne ist ‚Smokestax' (Bela B.‘s Hauskapelle) eine Bank.

Besetzung: Bernie Batke (Gesang, Bass), Michael Kargel (Schlagzeug), Axel Brückner (Gitarre, Keyboard, Gesang), Florian Kenner (Gitarre, Gesang)

Zeiten: 00:30-2:00, 00:30-02:00
Ort: Korn*s, Bar, Restaurant, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg


Foto: Megin Zondervan

Tall Tales Company

Weg

Auf den Weg macht sich in dieser akrobatischen Liebesgeschichte ein von der Eintönigkeit der alternden Liebesbeziehung eingeholtes Pärchen, das lernt, sich über alle Ärgernisse und Missverständnisse des Alltags hinwegzusetzen, um wieder aufeinander zuzugehen. Ganz ohne Worte, dafür mit Tanz, Jonglage und Akrobatik erzählt das junge niederländische Duo von der Schwierigkeit, 'Entschuldigung' zu sagen. Der Act wird live zu der Musik des Komponisten und Produzenten Jeroen Kerstens aufgeführt.
Maartje und Harm schlossen 2012 das 'Bachelor of Circus Arts'-Studium an der Codarts Hochschule in Rotterdam ab.

Besetzung: Besetzung: Spiel und Choreografie: Maartje Bonarius, Harm von der Laan, Musik / Komposition: Jeroen Kerstens, Regie: Luc van Esch

Zeiten: 20:30-20:50, 21:45-22:05, 23:00-23:20
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Aufsesssaal, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg


Foto: Artist

Tanzworkshop mit Karoline Aldridge

Tanzworkshop: American Line Dance

Line Dance wird vorwiegend zu Country- und Westernmusik in ‚Lines‘, in Reihen, getanzt. Neben- und hintereinander tanzen Frauen und Männer (nicht paarweise) sich wiederholende Figurenfolgen, die sich aus einzelnen Grundschritten zusammensetzen. Wer in diesem Workshop einen Line Dance gelernt hat, kann ihn gleich – am besten mit anderen Tänzerinnen und Tänzern – bei Smokestack Lightnin’s Americana zum Einsatz bringen.
Karoline Aldridges Philosophie des Tanzens ist die Freude an der Bewegung. Deshalb hält sie sich auch nicht strikt an die Line-Dance-Etikette, bei der z. B. die Arme so gut wie gar nicht bewegt werden sollen. Die ausgebildete Tanzlehrerin tanzt seit ihrem 11. Lebensjahr internationale Folklore, seit den 90ern Line Dance (von Robert Hahn) und leitet seit über 20 Jahren für die VHS Hersbruck und für den Verein Erlanger Tanzhaus Folklore-Tanzgruppen. Dieser Verein bietet ein Dach für fränkischen Volkstanz, traditionelle europäische Tänze, orientalische, afrikanische, amerikanische oder historische Tänze.

Zeiten: 20:30-21:15, 21:45-22:30, 23:00-23:45
Ort: Eckstein, Burgstr. 1-3, 90403 Nürnberg


Foto: Carsten Goeke

Tobias Weidingers T-Funk

Hip-Hop and you don’t stop!

Als einer der gefragtesten Leadtrompeter und Solisten in Europa, hat man Tobias Weidinger lange Jahre als Mitglied des legendären Vienna Art Orchestra oder der George Gruntz Concert Jazz Band erlebt. Seine zweite Liebe galt jedoch schon immer den schweren, pumpenden Beats des Hip-Hop und Funk. In den letzten Jahren arbeitete der Nürnberger, der in Köln lebt, verstärkt als Sideman und Arrangeur von Sängern und Gruppen wie Joy Denalane, Roger Cicero, Max Herre, Cro, Seeed oder den Fantastischen Vier. So war es für ihn nur die logische Konsequenz, sich in seinem Soloprojekt dieser Musik zu widmen. Die Symbiose aus treibenden, elektronischen Beats und die Liebe zur Tradition des Jazz steht bei diesem Projekt im Vordergrund. In diesem Sinne: ‚Hip-Hop and you don’t stop!' Mit dabei: Lutz Häfner, für die ‚Nürnberger Nachrichten' ‚einer der besten Saxophonisten Deutschlands' mit ‚Weltklasse-Niveau'. Seine zahlreichen Auszeichnungen sprechen ebenfalls für sich: die Nominierung für den Jazz ECHO 2017, der Jazz ECHO 2013, der Wolfram-von-Eschenbach-Preis, der Kulturförderpreis Bayern 2004 oder der Gewinn des European Jazz Competition.

Zeiten: 00:30-2:00, 00:30-2:00
Ort: Heilig-Geist-Saal, Hans-Sachs-Platz 2, 90403 Nürnberg


Foto: Greg Munson

Trio ELF

Preisgekrönter MusicBox-Jazz

‚Als die Kids erkannten, dass sie zu einer LIVE-Band tanzten, flippten sie aus.' erinnert sich Schlagzeuger Gerwin Eisenhauer, der Musiker mit Nürnberger Vergangenheit, an erste Auftritte 2005. Drum’n Bass galt als instrumental unspielbar. Reine DJ-Kunst. Bis das Trio ELF kam: Dance floor und Jazz, dabei alles andere als Hintergrund-Lounge- Musik. Am Schlagzeug Gerwin Eisenhauer, ein Berg von Mann, mit so aberwitzig überraschenden Einfällen, dass man jeden Augenblick zuhören muss, um nichts zu verpassen. Am Piano Walter Lang; die Sounds wehen mal Richtung Kraftwerk, mal zu House, mal zu Klassik, mal zu Pop, mal zu Punk. Sebastian Gieck schließlich würzt das dynamische Spiel mit der Wärme seines Kontrabasses und den Songs, die er beisteuert. Ergänzt wird der Sound durch die Trio-ELF-Soundcollagen von Mario Sütel. 2016 erhielt das bayerische Trio (Regensburg) den Bremer Jazzpreis. Sie touren durch die Welt: USA, Brasilien, Australien, Walter Lang auch viel in Japan. Das amerikanische Jazzmagazin Downbeats würdigte das Trio als einzige deutsche Truppe. Sie macht weiter, wo Esbjörn Svensson aufhörte. Sechs CDs sind im Handel, ihre neueste: ‚The Brazilian Album'.

Besetzung: Walter Lang (Flügel), Gerwin Eisenhauer (Schlagzeug), Sebastian Gieck (Kontrabass)

Zeiten: 00:30-2:00, 00:30-2:00
Ort: St. Martha, Königstraße 79, 90402 Nürnberg


Foto: Jo Chorny

Vertical Theater

Drunken Master

Eine akrobatische Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen, schwindelerregend und sensationell zugleich! Noah, normalerweise eine Seele von Mensch, hat heute zu tief ins Glas geschaut. Er beschließt, ausgerechnet die Laterne anzuzünden, die noch wackeliger auf den Beinen ist als er selbst. Oben auf dieser Lampe torkelt und tobt er in sage und schreibe sechs Meter Höhe. An der Laternenstange schaukelt und pendelt er immer weiter über die Köpfe der Zuschauer hinweg – doch Vorsicht! Er versucht sich überall festzuhalten und greift nach allem – auch nach den Privatsachen der Zuschauer!!! Jeder fragt sich: ‚Wieso bricht die dünne Stange nicht? Und wieso fällt der betrunkene Noah bei seinem einarmigen Handstand nicht runter?' Aber das sind eben die Geheimnisse des ‚Drunken Masters'!

Besetzung: Noah Chorny

Zeiten: 20:30-20:50, 21:45-22:05, 23:00-23:20
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Eingangshalle, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg


Förderer des Silvestivals®:

Sparkasse Nürnberg